Pflege von Fleischfressenden Pflanzen im Freien



Für die Kultivierung im Garten eignen sich folgende Karnivorenarten:

  • Sarracenia
  • Venusfliegenfalle
  • winterharter Sonnentau
  • winterhartes Fettkraut
  • teilweise auch Darlingtonia
  • Cephalotus (nur im Sommer)

Das wohl Wichtigste für die Fleischfressenden Pflanzen ist Sonnenlicht!

Am besten 10 bis 12 Stunden am Tag. Die Karnivoren sollten also einen sehr sonnigen Platz im Moorbeet finden. Bei der Kobralilie (Darlingtonia) ist jedoch penibel darauf zu achten, dass hier die Wurzen kühl stehen. Dies kann gut mit einer Abdeckung mit Torfmoos erfolgen, oder durch vermehrtes Gießen.

 

Achtung! Gegossen sollten die Fleischfressenden Pflanzen generell NUR mit Regenwasser, oder wenn nicht anders möglich mit destilierten Wasser. Das Zuführen von Leitungswasser kann sehr schnell zu irreparablen Schäden an der Karnivore führen, so dass diese unvermeidlich eingeht. Da das kalkhaltige Leitungswasser das PH-Milieu des Bodens enorm schädigt.

 

Bei der Kultivierung der Insektivoren im Moorbeet, kann es auch zu Schädlingsbefall kommen. Die häufigsten Schädlinge sind Schnecken, Blattläuse, Raupen und Vögel. Hier gilt es darauf zu achten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. (Schnecken ablesen, Netzschutz vor Vögel, eventuell ein Einsatz eines Insektizids)

Kontrollieren Sie daher ab und zu ihre Pflanzen auf Löcher in den Fangblättern, bzw. ob ein Krüppelwuchs vorliegt.

 

Ebenso kann Fäulnis (Grauschimmel) ihre Fleischfressenden Pflanzen befallen, wenn diese nicht luftig genug stehen, oder Pflanzenteile zu stark durch Frost oder Nässe geschädigt sind. Oberstes Gebot ist es die abgestorbenen Pflanzenteile regelmäßig zu entfernen.

 

Mit diesen kleinen Hinweisen steht der Freilandhaltung ihrer Karnivoren nichts mehr im Weg.

 

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